„Das Prinzip dieser Veranstaltung ist schnell verklickert: erklären und nachmachen. Den Kindern wird an allen Stationen nicht nur die römische Geschichte erklärt, sie sollen danach auch selbst aktiv werden“, erläutert Limes Cicerone Dr. Manfred Baumgärtner das Prinzip des zweiten Ostalb Limestages in Rainau. Den Kindern schien das alles sehr gut zu gefallen. Von Anfang an waren sie interessiert bei der Sache und anschließend wurde das Erlernte sprichwörtlich mit Feuereifer dann auch umgesetzt. Denn an einer der Stationen zum Beispiel durften die Kinder, unter der sachkundigen Aufsicht von Bruno Helmle, mit einem Feuereisen und Feuerstein selbst ein Feuer entfachen.
Langeweile gibt’s nicht
Münzen prägen, in einer Schreibstube römisch schreiben lernen, sich an archäologischen Ausgrabungen beteiligen und sein eigenes Getreide mahlen, historisch-römische Spiele spielen sowie Bogenschießen und die Ausrüstung eines römischen Soldaten anlegen – Langeweile hatte einfach keinen Platz auf dem Ostalb Limestag. Überraschungsgast Landrat Klaus Pavel und Rainaus Bürgermeister Achim Krafft zeigten sich beeindruckt vom vielen Engagement auf beiden Seiten. „Wir haben sogar Kinder aus Berlin und Stuttgart auf unserer Veranstaltung“, sprach der erste Vorsitzende des Verbandes der Limes Cicerones, Gerhard Vaas, stolz.
Vaas nahm die Kinder auch auf zwei Führungen mit zu den antiken Resten des Kastells und des Römerbades am Bucher Stausee. Am Ende bekamen alle Kinder ihre versprochene Belohnung: Ein „Militärdiplom“ für das erfolgreiche Absolvieren aller Aufgaben an einem aufregend-interessanten zweiten Ostalb-Limestag in Rainau.
(Erschienen: 04.08.2011 20:55)














